Was kostet eine Website für Handwerker?
Sie sind Handwerker und wollen endlich online sichtbar sein. Aber was kostet das eigentlich? Die Antworten im Internet reichen von „kostenlos” bis „ab 5.000 €”. Hier bekommen Sie einen ehrlichen Überblick, ohne Verkaufsfloskeln. (Sie sind noch unsicher, ob sich eine Website überhaupt lohnt? Dann lesen Sie zuerst: Braucht mein Handwerksbetrieb eine Website?)
Die drei gängigen Wege zur Website
| Baukasten | Agentur | Freiberufler | |
|---|---|---|---|
| Einmalige Kosten | 0 € | 3.000-10.000 € | 500-2.500 € |
| Laufende Kosten | 10-40 €/Monat | 50-200 €/Monat | 0-49 €/Monat |
| Zeitaufwand für Sie | 30-50+ Stunden | Gering | Gering |
| Google-Optimierung | Grundlegend | Ja | Ja |
| Texte inklusive | Nein | Teilweise | Teilweise |
| Ansprechpartner | Hotline | Projektmanager | Direkt |
1. Baukasten (Jimdo, Wix, Ionos)
Kosten: 10-40 €/Monat, also 120-480 € pro Jahr.
Klingt günstig, hat aber Haken. Sie bauen die Seite selbst: Texte schreiben, Bilder einpflegen, Layout zusammenklicken. Das dauert schnell 30-50 Stunden, wenn Sie es richtig machen wollen. Und „richtig” heißt: schnelle Ladezeit, gute Google-Platzierung, funktionierendes Kontaktformular. Hinzu kommt, dass Sie bei einem Baukasten-System meist unflexibel sind oder sich dann doch in den Code einarbeiten müssen, um Ihre genauen Vorstellungen zu erreichen.
Für wen geeignet: Handwerker, die Spaß an Technik haben und die Zeit aufbringen können. Für die meisten Betriebe ist die Zeitinvestition der versteckte Kostenpunkt.
2. Agentur
Kosten: 3.000-10.000 € und mehr, je nach Umfang.
Agenturen arbeiten oft mit großen Teams (Projektmanager, Designer, Entwickler, Texter). Das treibt den Preis. Dazu kommen häufig laufende Kosten für Wartungsverträge mit längerer Laufzeit. Für einen Handwerksbetrieb mit 3-5 Seiten ist das in den meisten Fällen überdimensioniert.
Für wen geeignet: Größere Betriebe mit komplexen Anforderungen, zum Beispiel ein Bauunternehmen mit Projektportfolio, Karriereseite und mehrsprachigem Auftritt.
3. Freiberufler
Kosten: 800-2.500 € einmalig, je nach Umfang und Region.
Ein Freiberufler macht alles aus einer Hand: Design, Technik, Texte, Google-Optimierung. Keine Zwischenstellen, keine aufgeblähten Projektpläne. Das hält den Preis niedrig und die Kommunikation einfach.
Für wen geeignet: Die meisten Handwerksbetriebe. Sie bekommen eine professionelle Seite, ohne sich selbst um Technik kümmern zu müssen.
Was beeinflusst den Preis?
Nicht jede Website kostet gleich viel. Diese Faktoren machen den Unterschied:
- Anzahl der Seiten. Eine Startseite mit Leistungen und Kontakt reicht für viele Betriebe. Jede zusätzliche Seite kostet mehr.
- Texte und Bilder. Schreibt der Anbieter die Texte, oder liefern Sie die Inhalte selbst? Professionelle Texte kosten extra, lohnen sich aber für Google.
- Extras. Online-Terminbuchung, CMS zum Selbstbearbeiten, Google My Business Einrichtung. Nützlich, aber nicht immer nötig.
- Laufende Kosten. Hosting, Domain, E-Mail-Adresse, SSL-Zertifikat, Backups, Updates. Manche Anbieter bündeln das in einem Monatspaket, andere überlassen das Ihnen.
Konkret: Was kostet eine Website bei mir?
Damit Sie nicht mit vagen Spannen nach Hause gehen, hier meine Preise:
Einmalig 500 € netto (zzgl. MwSt.) für eine professionelle Website mit bis zu 3 Seiten. Das beinhaltet:
- Design und Entwicklung
- Texte, zugeschnitten auf Ihren Betrieb
- Optimierung für Google und Smartphone
- Kontaktformular und Google Maps
- Datenschutz und Impressum
Optionale Extras:
- CMS (Inhalte selbst bearbeiten): 399 €
- Online-Terminbuchung: 200 €
- Zusätzliche Seiten: 99 € pro Seite
- Google My Business Einrichtung: 150 €
Optionale Monatspakete:
- Technik-Paket (49 €/Mo): Hosting, Domain, E-Mail-Adresse, Backups, Updates, Support
- Rundum-sorglos-Paket (99 €/Mo): Technik-Paket plus Änderungen an Texten und Bildern
Kein Monatspaket gewünscht? Kein Problem. Ich helfe Ihnen einmalig bei der Einrichtung, danach läuft die Seite eigenständig.
Worauf Sie bei Angeboten achten sollten
Wenn Sie Angebote vergleichen, achten Sie auf diese Punkte:
- Festpreis oder Stundensatz? Bei einem Festpreis wissen Sie vorher, was es kostet. Bei Stundensätzen kann die Rechnung schnell höher ausfallen als gedacht.
- Was ist im Preis enthalten? Texte, Bilder, Google-Optimierung, Datenschutz? Oder nur das technische Gerüst, und den Rest machen Sie selbst?
- Vertragslaufzeit. Manche Anbieter binden Sie an 12- oder 24-Monats-Verträge. Fragen Sie vorher, ob Sie monatlich kündigen können.
- Wem gehört die Website? Bei manchen Anbietern gehört die Seite nicht Ihnen. Wenn Sie kündigen, ist die Website weg. Das sollte vorher geklärt sein.
Lohnt sich die Investition?
Rechnen Sie kurz mit: Wenn Ihre Website Ihnen einen einzigen zusätzlichen Auftrag pro Jahr bringt, hat sie sich bezahlt. Ein Maler, der durch Google einen Fassadenanstrich bekommt. Ein Elektriker, der eine Wallbox-Anfrage erhält.
Die Website arbeitet 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Verglichen mit einer Anzeige im Gemeindeblatt, die nach einer Woche vergessen ist, sind das andere Dimensionen. Sie möchten eine Homepage erstellen lassen? Hier finden Sie alle Details zu Leistungen und Ablauf.